Was machst du eigentlich beruflich?

Ja, gute Frage!

Ich arbeite als wissenschaftliche Beraterin/Coachin für SchülerInnen und Studierende.

Wenn also bei der Bachelorarbeit oder Masterarbeit Fragen auftauchen:

  • zur Wahl des richtigen Themas
  • der Formulierung einer Fragestellung
  • der inhaltlichen Struktur
  • Formalien
  • der Methodik und und und…

oder Schülerinnen und Schüler Hilfe brauchen bei:

  • der Themenwahl für die 5. PK
  • der Ausarbeitung einer Präsentation
  • der Vorbereitung auf Klausuren und und und…

daaaaaaaaaaann bin ich am Start und helfe mit meinem geballten Wissen und meinem Enthusiasmus für wissenschaftliches Arbeiten 🙂

Schaut doch mal auf meine Homepage www.dd-coaching.de, da steht noch viel mehr zu dem, was ich anbiete.

 

Herzlichst,

Diana

 

Sag niemals nie zum Kickboxen…

Ihr Lieben,

gute Nachrichten: Ab diesem Donnerstag biete ich wieder einen Kickboxkurs für Frauen an!!!!! Juchhhhuuuhhhhhh! Die Sehnsucht und die Nachfragen nach einem solchen Angebot waren dann doch zu groß 😉

Wir trainieren donnerstags 12.30 – 14 Uhr im Chimosa. Die haben ein gaaaanz hübsches Dojo in der Linienstraße 127.

Ansonsten bleibt alles beim alten, 5 € pro Training, trainiert wird barfuss, Probetraining ist kostenlos, Voranmeldung bitte hier über die Kommentarfunktion.

Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich freu mich wie Bolle!!!!! 😀

Allerliebste Grüße,

Eure Diana

Glücklich sein – aber wie?

Viele Herzen aus Glas

Viele Herzen aus Glas

Gestern beantwortete das „Promipaar“ Jana Ina und Giovanni Zarrella in einer Sat 1 – Sendung die Frage nach dem Geheimnis einer funktionierenden Ehe folgerndermaßen:

1) DIE FRAU sollte DEM MANN immer das Gefühl geben, er sei der erfolgreichere von beiden und er sollte für DIE FRAU ruhig die Kreditkarte zücken, um alles zu bezahlen, schließlich wolle Jana Ina ja auch mal nur Ehefrau sein und nicht immer alles selbst bezahlen. Und wenn MÄNNER für FRAUEN lässig die Kreditkarte zücken, da stünden FRAUEN doch drauf!

2) Sex mache 50% der PartnerInschaft und wenns in „der Kiste nicht mehr rumpelt“ (O-Ton Giovanni), dann würde Giovanni seine Frau verlassen.

3) Sex mit anderen ist absolut tabu. Giovanni sei zwar noch das wilde Tier seiner Jugend aber er ließe es nicht mehr raus.

So, tief durchatmen und weiter gehts:

zu Punkt 1:

Also dieses DIE FRAU und DER MANN-Gelabere geht mir eh imma auf die Eier. In jeder PartnerInnenschaft müssen Regeln ausgehandelt werden, die davon abhängen, wie die Beteiligten sozialisiert wurden, was ihre Anforderungen und Bedürfnisse sind. Die Kategorisierungen MANN/FRAU helfen da nicht weiter!

Und in einer Beziehung sollte es nicht darum, dem/den Menschen, den/die ich liebe, nicht irgendein Gefühl zu geben sondern authentisch zu sein und um der Selbst Willen geliebt zu werden und zu lieben.

Ich meine damit nicht, dass ich mich bei meinen geliebten Menschen nicht wohl fühle aber das sollte nicht die Folge einer bewußten Handlung sein sondern ein Grundgefühl in der Beziehung. Ich würde nicht wollen, dass mein/e PartnerIn sich verstellt, um mich glücklich zu machen.

zu Punkt 2 und 3:

Was muss das für ein Gefühl für Jana Ina sein, zu wissen, dass ihr/e PartnerIn sie verlässt, wenn sie im Bett nicht mehr funktionieren würde. Die beiden haben einen 7 Monate altes Kind, alle Eltern werden wohl wissen, dass sich die gemeinsame Sexualität nach der Geburt eines Kindes regelrecht zurückerarbeitet werden muss. Und der Druck, wieder Sex haben zu müssen, ist da nicht sehr hilfreich. Zumal das Konstrukt „Mir ist Sex wichtig, ich brauche ihn, ich will ihn aber nur mit meiner/m PartnerIn, denn ich lebe meine ganze Sexualität nur mit einer Person und wenn es nicht klappt, bin ich weg“ ein frag- und merkwürdiges Überbleibsel christlicher und bürgerlicher Moralvorstellungen ist, das alle Beteiligten in ihrer Entfaltung beschränkt und einen künstlichen Druck aufbaut, den ich nicht aushalten könnte/wollte.

Wenn sich zwei Menschen nach reiflicher gemeinsamer Überlegung sagen, sie wollen sich emotional und sexuell treu sein – bitteschön aber davon auszugehen, dass das die einzige und normale Art des Zusammenlebens ist, halte ich nicht für richtig. Letzendlich geht es doch in Beziehungen darum, sich selbst im Zusammenspiel mit geliebten Menschen besser kennenzulernen. Herauszufinden, was die eigenen Bedürfnisse sind und die in der Beziehung zu verhandeln und gemeinsam zu verwirklichen und dazu gehört es m.E. auch, den/die PartnerIn loszulassen und Freiräume zu garantieren. Freiräume wofür auch immer der/die Andere sie eben braucht.

Was sagt ihr dazu? Was ist euer „Geheinmnis“ funktionierender PartnerInnenschaften?

D.

Liebt eure Kinder!!!

Kind auf einer Schaukel

Kind auf einer Schaukel

Ich war heute mit meinem Schnattchen aufm Spielplatz im Monbijoupark und hatte eine merkwürdige Begegnung. Eine Frau war mit ihrem zweijährigen Jungen auf dem Spielplatz und behandelte dieses kleine süße Wesen in einer Art und Weise, die ich nicht nachvollziehen konnte. Ich möchte mich nicht in Details ergehen, will euch aber mitteilen, welche Lehren ich aus dieser Situation für mich ziehe:

1.) Schreit eure Kinder nicht an!

Sie sind Kinder und wollen ihren Spaß haben. Wenn ihr gehen wollt, und das Kind verständlicherweise noch bleiben will, dann erklärt euren Kleinen, dass ihr jetzt gehen müsst und dann packt sie einfach ein und geht. Wenn sie schreien und brüllen, bleibt ruhig und lieb aber konsequent.

2.) Ermutigt eure Kinder und unterstützt sie, wenn sie etwas noch nicht können oder sich nicht trauen!

Anstatt, wie die besagte Mutter, zu sagen: Das schaffst du eh nicht, dafür bist du zu klein, du wirst dir wehtun etc., helft euren Kindern lieber dabei, die Welt zu entdecken.

3.) Projeziert nicht nicht eure Überforderung mit der Situation auf das Kind (jedeR kann mal überfordert sein, dass ist ok!)

Sagt dem Kind niemals, niemals, niemals, dass es nicht ’normal‘ ist, denn ihr seid diejenigen, die gerade ein Problem haben, nicht das Kind.

4.) Droht nicht mit Konsequenzen, die ihr nicht einhalten könnt.

In diesem Fall war das: Wenn du nicht sofort kommst, dann gehen wir niemehr auf einen Spielplatz. Mhhh, ja genau, sehr realistisch! Ihr werdet unglaubwürdig und das Kind hat keine klaren Strukturen, an die es sich halten kann.

Und last but not least:

5.) Bestraft eure Kinder nicht mit Liebesentzug!

Ihr seid alles, was eure kleinen Mäuse haben und egal, wie sehr sie euch auch manchmal  ’nerven‘, sie müssen wissen, dass ihr sie liebt und zwar egal, was sie tun. Das heißt nicht, dass es keine Grenzen geben darf aber es muss immer klar sein, dass die Kinder nicht eure Liebe verlieren können durch den Quatsch, den sie machen.

So, Ende der Supernannylektion 😉

Ich musste das mal los werden, weil mich das heutige Erlebnis doch sehr schockiert hat und ich diesen kleinen Jungen am liebsten adoptiert hätte. Ich hoffe, er hat später eine gute TherapeutIn!

Und jetzt geht zu euren Kiddies und drückt ihnen einen fetten Schmatzer auf 🙂

D.

„Es ist was es ist“

weiße Blüte

weiße Blüte

So lautet der Titel des Gedichtesammelbandes von Erich Fried, welches ich gerade lese und ich finde, es ist an der Zeit euch an der Einfachheit und Schönheit seiner Werke teilhaben zu lassen. Ich habe Erich Frieds (Liebes)Gedichte erst vor Kurzem für mich entdeckt und das war wohl auch gut so, denn ich wäre beim Verfassen meiner eigenen Texte wahrscheinlich gehemmter gewesen, wenn ich ihn gekannt hätte.

Ich habe einen ähnlichen Stil, wie er (bald poste ich auch mal was von mir), bin aber weit entfernt von der, ich finde kein anderes Wort,  Schönheit von Frieds Gedichten. Er schreibt u.a. über viele Facetten von Liebe auf eine Art, die mich seinen Schmerz und seine Sehnsucht, seine Verwunderung und Freude förmlich spüren lässt, waaaahnsinn!!!

Ich weiß zwar nicht, wie sich das mit dem Copyright verhält aber vielleicht bin ich ja mit einer ausführlichen Literaturangabe aus der Schneiderin!?

Nachdem ich lange überlegt habe, habe ich mich für entschieden für:

Eine Art Liebesgedicht

Wer sehnt sich nach dir,  wenn ich mich nach dir sehne?

Wer streichelt dich, wenn meine Hand nach dir sucht?

Bin ich das oder sind das die Reste meiner Jugend?

Bin ich das oder sind das die Anfänge meines Alters?

Ist das mein Lebensmut oder meine Angst vor dem Tod?

Und warum sollte meine Sehnsucht dir etwas bedeuten?

Und was gibt dir meine Erfahrung, die mich nur traurig gemacht hat?

Und was geben dir meine Gedichte, in denen ich nur sage

wie schwer es geworden ist, zu geben oder zu sein?

Und doch scheint im Garten im Wind vor dem Regen die Sonne

und es duftet das sterbende Gras und der Liguster

und ich sehe dich an und meine Hand tastet nach dir

Erich Fried, Es ist was es ist : Liebesgedichte Zorngedichte Angstgedichte, Berlin 1994, S. 15.

Nee, wat is det schön!

D.

Hallo Frühling, du alte Hippe!

Lila Frühlingsblume

Lila Frühlingsblume

Schön, dass du da bist. Waren heute mit Schnattchen 1 Stunde auf dem Spielplatz. Da sie noch nicht alleine laufen kann, beschränkten sich unsere Aktivitäten auf Buddeln und dem krabbelnd flüchtenden Kind hinterher zu laufen. Es waren gefühlte 1378 andere Kinder anwesend, so war es gut, dass Schnattchen einen knalle gelben Hut aufhatte, so konnten wir sie im Gewühl immer wiederfinden.

Wir sind ja noch Anfängereltern, was das korrekte Verhalten auf Spielplätzen anbelangt aber wir haben heute schon einiges in unser Merkbüchlein einschreiben können (eine schöne Redewendung von meiner Mama – sich etwas ins Merkbüchlein einschreiben, hihi)
1.) Reagiere auf jedes schmerzerfülltes „Maaaaamaaaa“ oder „Paaaapaaaa“, es könnte dein Kind sein, dass gerade vom Klettergerüst gefallen ist.
2.) Beschrifte dein Spielzeug und heul nich rum, wenn andere Kinder mit deinem Bagger spielen, er findet wieder zu dir zurück. Übrigens ein mir vollkommen unergründliches Phänomen aber es funktioniert, irgendwann liegt die Schippe wieder da und kein Mensch weiß,wo sie war oder wie sie wieder zurückgekommen ist.

Ich freu mich auf alle Fälle auf einen Sommer in den Buddelkästen Berlins und wünsche euch ebenfalls schöne erste Sonnentage.

D.