Sag niemals nie zum Kickboxen…

Ihr Lieben,

gute Nachrichten: Ab diesem Donnerstag biete ich wieder einen Kickboxkurs für Frauen an!!!!! Juchhhhuuuhhhhhh! Die Sehnsucht und die Nachfragen nach einem solchen Angebot waren dann doch zu groß 😉

Wir trainieren donnerstags 12.30 – 14 Uhr im Chimosa. Die haben ein gaaaanz hübsches Dojo in der Linienstraße 127.

Ansonsten bleibt alles beim alten, 5 € pro Training, trainiert wird barfuss, Probetraining ist kostenlos, Voranmeldung bitte hier über die Kommentarfunktion.

Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich freu mich wie Bolle!!!!! 😀

Allerliebste Grüße,

Eure Diana

Nach 10 Jahren geht eine Ära zu Ende…

Ihr Lieben,

seit 2005 durfte ich unzählige kickboxbegeisterte Frauen* und Mädchen trainieren und so von und mit ihnen lernen und als Trainerin* und Mensch wachsen. Ich danke euch allen für euer Interesse und eure Unterstützung und hoffe, Kickboxen wird euch noch lange in eurem Leben begleiten.

Da ich jetzt mit zwei Kindern „bepackt“ bin 😉 und mich gerade selbstständig mache als Wissenschaftscoachin* (www.dd-coaching.de), habe ich leider keine Zeit mehr, den Kurs zu geben. Im Folgenden möchte ich aber für alle Interessierten ein paar Anlaufstellen auflisten und hoffe, dass ihr darunter etwas findet, was für euch passt.

Seid herzlichst gegrüßt,

Eure Diana

Lowkick e. V. – bieten Kick- und Thaiboxen, Wendo, Fitness und Selbstverteidigung an und sitzen in der Urbanstraße in Kreuzberg

Seitenwechsel e. V. – bieten neben zahlreichen anderen Sportarten für Frauen auch Kickboxkurse und Boxkurse an mit Trainingsorten am U-Bahnhof Gneisenaustr. und am Ostbahnhof

Boxgirls e. V. – bieten Box- und Muy Thai-Kurse an, sowie Konditionstraining und Sparring, sitzen in der Bergmannstraße

Unisport der Technischen Uni – Kickboxen für Studentinnen*

Selbstverteidigung für Frauen e. V. – Leider kein Kickboxen aber Urgestein auf dem Gebiet der Selbstverteidigung, sitzen am Nollendorfplatz

Ansonsten bin ich zu finden bei meinem heiß geliebten Wing Tai, wo ich sowohl mit und ohne Waffen trainiere. Für alle, die schwerpunktmäßig an Selbstverteidigung interessiert sind, empfehle ich Wing Tai Protection. Realitätsnah und effizient und nette Trainer*innen.

 

Neuer Kickboxkurs für Frauen mit neuer Trainerin ab 14.10.

Ihr Lieben,

 

ich verabschiede mich in die Babypause und bin sehr glücklich verkünden zu können, dass das Training trotzdem mit einer neuen Trainerin weiter gehen wird!

Ab 14.10.14 beginnt einer neuer Kurs im Dojo des ZfhB in der Milastraße 4 (zwischen den Ubahnhöfen Eberswalder und Schönhauser Allee) immer Dienstags von 17-18.30 Uhr.

Wenn ihr zu einem Probetraining kommen wollt, seid ihr herzlich eingeladen!

Bringt bequeme Sportkleidung mit, wir trainieren barfuss. Es sind keine Vorkenntnisse im Kampfsport nötig.

Wir freuen uns auf euch!

LG!

Diana

Linke, rechte Gerade und hoch das Bein…

…denn morgen (9.4.) startet wieder ein neuer Kickboxkurs für Frauen. Kommt vorbei, mit oder ohne Vorerfahrung, wir vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit, schulen eure koordinativen Fähigkeiten, eure Reflexe und Ausdauer 🙂

Kurszeiten: 17.10 – 18.30 Uhr (wenn ihr zum Probetraining kommt, dann spätestens 17 Uhr da sein für die Einweisung)

Wir trainieren barfuß und in bequemer Kleidung.

Ort: Zentrum für harmonische Bewegung (ZfhB) in der Milastraße 4, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg

Das Probetraining ist kostenlos, dann 50 Euro für einen 10-Wochenkurs.

Bitte meldet euch kurz per e-Mail oder Blogkommentar bei mir an und dann sehen wir und bald 🙂

vielen dank, mr. beckham!

vielen dank, dass sie ihren, sagen wir ruhig, wie es ist, wohlgeformten körper meinen begehrlichen blicken aussetzen. und nicht nur meinen…

kleine revolutionen finden da statt vor den großflächig plakatierten werbeanzeigen von Hasi&Mausi. scheue blicke, neidische blicke, lüsternde blicke, heimliche blicke auf einen (halb)nackten männerkörper*.

david oben ohne

david beckham macht sich nackisch

huch, wartet mal, männerfleisch wird zur schau gestellt? oh behave! eine, wie ich meine, wohltuende abwechslung im dickicht der nackten frauenbrüste, der devoten posen und geöffneten münder.

ja, diese abwechslung verbleibt im heteronormativen regime der sexualisierten konsumindustrie, denn es wird ein produkt verkauft mit einem weißen, jungen, straffen, unversehrten und retuschierten körper. und ja, david schaut mir in die augen, selbstbewußt führt er vor, was er hat, er unterwirft sich mir nicht, so wie sich die brigaden der frauenkörper dem blickregime des (männlichen) betrachters zu unterwerfen haben und dennoch…

… kleine verschiebungen in der diskursformation…kleine eruptionen entlarven die diskursregeln…

denn wie fühlt es sich, auf diesen körper zu schauen, ihr fettwanstigen, glatzköpfigen, untrainierten mannsmenschen? ja, so fühlt sich der eigene körper an, wenn er mit körpern konfrontiert wird, die nach geltenden diskursregeln als WAHRhaftig schön gelten. is irgendwie kacke, oder? deine freundin geiert auf einen anderen körper und du würdest gerne soviel dazu sagen…der kann garnicht fußball spielen, der ist strohdoof, wie kann der nur mit posh spice zusammen sein, das sage doch schon alles…aber du sagst nichts, weil du dir blöd dabei vorkommst, pah, soll se doch glotzen…is ja nur ein plakat und die werden auch bald wieder abgehängt und dann kommt die sommerbikinikollektion und dann ist alles wieder richtig und so, wie es sein soll…dann kannst du wieder geiern.

ja, es ist zugegebenermaßen nur ein kleiner bruch, ein kleiner riss im heterosexistischen fundament aber es ist eine chance für alle, die etwas hören wollen. das rauschen der diskurse nämlich. frauenfleisch hat der allgemeinheit uneingeschränkt zur verfügung zu stehen, die macht schreibt sich in die körper, jedesmal, wenn ich an alessandra ambrosio oder kate moss vorbei gehe, schreiben sie sich in meinen körper, die regeln des körperdiskurses und jetzt schreibt sich david beckham ein und offenbart das ungesagte, das naturalisierte, das ahistorisierte: sex sells heißt eigentlich: naked female body sells. nur darüber zu sprechen ist out, sich als feministin über die sexualisierte werbeindustrie aufzuregen is soooo booooring! that’s fashion baby, come down and relax!

und jetzt kommt david und lässt uns staunen: wow, was ist das, was sich da an der bushaltestelle in aller öffentlichkeit in den betrachter_innen regt? begehren? öffentliches weibliches begehren, öffentliches begehren eines männlichen körpers generell – das ist traditionell skandalös, es passt nicht ins konzept, es verschiebt was.

alles noch nicht der weißheit letzter schluss aber ein kleines aufbäumen im kampf um die diskursive definitionsmacht über körper und geschlecht.

in diesem sinne:

vielen dank, mr. beckham!

*(was auch immer männerkörper sein sollen…ich beziehe mich auf die körper, die nach geltenden diskursregeln als männlich bzw. weiblich (an)erkannt werden und verweise ausdrücklich auf den konstruktiven charakter sowohl der heteronormativen binarität dieses geschlechtersystems als auch von geschlecht selbst als kategorisierung von menschen und körpern)

Pirat_innen, fertig zum (k)entern!

Danilola bloggt in seinem, m. E. gut gelungenem Eintrag darüber, warum er die Piratenpartei momentan nicht wählen würde aber im Herzen eine Pirat_in in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes ist.

MMhhh, das sollte doch eigentlich sein Recht sein, sich aus einer genderkritischen Perspektive mit Parteiprogramm, Parteistruktur und parteinahem Umfeld auseinanderzusetzen. Die Mehrzahl der bisher 270 Kommentare zeigen mir allerdings, dass ein Kratzen an tradierten Geschlechterdenkmustern wie ein Stich ins Wespennest ist. Es wird gebissen und getreten und mit Händen und Füßen die liebgewonnene Geschlechterordnung verteidigt, obwohl diese in Danilolas Beitrag überhaupt nicht zur Disposition stand.

Es wurde nicht so hitzig diskutiert über Danilolas Hinweise auf die fehlende Auseinandersetzung mit Barrierefreiheit im Netz oder Themen rund um den Umweltschutz. Nicht, das ich Netzdiskussionen gut heiße, die soweit unter der Gürtellinie sind, dass sie einem den Fuß brechen, aber ich stelle fest, dass die Menschen irgendwie persönlich angepiekt zu sein scheinen, wenn es um Genderthemen geht. Da drehen sich die Argumentationen darum, wer was wem wegnimmt und ob die Natur das so vorher bestimmt hat und ob die Feminist_innen überhaupt wissen, was sie da anrichten etc.

Das sind meine Buddelsachen!!! Geh da weg!

Das sind meine Buddelsachen!!! Geh da weg!

Jetzt kriegt euch mal wieder ein, keine_r will euch eure Buddelförmchen wegnehmen!

Von einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschlechternormen und Gesellschaftsordnungen profitieren alle, egal ob und welchen Geschlechts sie sich zugehörig fühlen oder welchen anderen Kategorisierungen sie unterliegen. Letzendlich geht es doch darum, Respekt und Wertschätzung verschiedener individueller Lebensentwürfe und Lebensweisen zu fördern und den Zugang zu gesellschaftlicher Macht bzw. Mitspracherechten und Gestaltungsfreiräumen nicht nur einer kleinen normkonformen weißen, männlichen, heterosexuellen, unversehrten, 25-40 jährigen, bildungsbürgerlichen… Elite zu ermöglichen.

In diesem Sinne: fertig machen zum entern!

D.

Wie fühlt MANN sich denn so als FRAU?

Was kleines für zwischendurch (zitiert nach meiner Erinnerung aus der Sendung „Stern TV“ vom 15.07.2009 zum Thema Intersexualität):

Günther Jauch fragt Frances Kreuzer: „Folgt die Psyche immer dem chromosomalen Geschlecht? Fühlen sie sich als Mann?“

Antwortet Frances Kreuzer: „Das werden wir immer gefragt, daher frage ich mal Sie. Wie fühlen Sie sich denn als Mann?“

Jauch: „Gut“

Kreuzer: „Das ist ein Zustand aber kein Gefühl. Wie fühlen Sie sich als Mann?“

Jauch: „Ich fühle mich als Mann in der Abgrenzung zu Frauen, zum Weiblichen, durch die Unterschiede.“

Kreuzer: „Ja aber wenn sie ein Mann sind, woher wissen sie denn dann, was weiblich ist?“

Jauch: „Da bringen sie mich jetzt aber an eine Grenze.“

Ach wat, lieber Günther, da müssen nun erst Frances und Claudia Kreuzer und Elisabeth Müller zu dir ins Studio kommen, damit du dir mal Gedanken um die Konstruktion von Geschlecht machst. Naja, lieber spät als nie!

D.