Liebt eure Kinder!!!

Kind auf einer Schaukel

Kind auf einer Schaukel

Ich war heute mit meinem Schnattchen aufm Spielplatz im Monbijoupark und hatte eine merkwürdige Begegnung. Eine Frau war mit ihrem zweijährigen Jungen auf dem Spielplatz und behandelte dieses kleine süße Wesen in einer Art und Weise, die ich nicht nachvollziehen konnte. Ich möchte mich nicht in Details ergehen, will euch aber mitteilen, welche Lehren ich aus dieser Situation für mich ziehe:

1.) Schreit eure Kinder nicht an!

Sie sind Kinder und wollen ihren Spaß haben. Wenn ihr gehen wollt, und das Kind verständlicherweise noch bleiben will, dann erklärt euren Kleinen, dass ihr jetzt gehen müsst und dann packt sie einfach ein und geht. Wenn sie schreien und brüllen, bleibt ruhig und lieb aber konsequent.

2.) Ermutigt eure Kinder und unterstützt sie, wenn sie etwas noch nicht können oder sich nicht trauen!

Anstatt, wie die besagte Mutter, zu sagen: Das schaffst du eh nicht, dafür bist du zu klein, du wirst dir wehtun etc., helft euren Kindern lieber dabei, die Welt zu entdecken.

3.) Projeziert nicht nicht eure Überforderung mit der Situation auf das Kind (jedeR kann mal überfordert sein, dass ist ok!)

Sagt dem Kind niemals, niemals, niemals, dass es nicht ’normal‘ ist, denn ihr seid diejenigen, die gerade ein Problem haben, nicht das Kind.

4.) Droht nicht mit Konsequenzen, die ihr nicht einhalten könnt.

In diesem Fall war das: Wenn du nicht sofort kommst, dann gehen wir niemehr auf einen Spielplatz. Mhhh, ja genau, sehr realistisch! Ihr werdet unglaubwürdig und das Kind hat keine klaren Strukturen, an die es sich halten kann.

Und last but not least:

5.) Bestraft eure Kinder nicht mit Liebesentzug!

Ihr seid alles, was eure kleinen Mäuse haben und egal, wie sehr sie euch auch manchmal  ’nerven‘, sie müssen wissen, dass ihr sie liebt und zwar egal, was sie tun. Das heißt nicht, dass es keine Grenzen geben darf aber es muss immer klar sein, dass die Kinder nicht eure Liebe verlieren können durch den Quatsch, den sie machen.

So, Ende der Supernannylektion 😉

Ich musste das mal los werden, weil mich das heutige Erlebnis doch sehr schockiert hat und ich diesen kleinen Jungen am liebsten adoptiert hätte. Ich hoffe, er hat später eine gute TherapeutIn!

Und jetzt geht zu euren Kiddies und drückt ihnen einen fetten Schmatzer auf 🙂

D.

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