Aktuelle Hausarbeit

Heute war ich in der Bibliothek und habe in Ute Freverts „Krankheit als politisches Problem 1770-1880“ gelesen für meine Hausarbeit, an der ich gerade schreibe. Worum gehts es denn dabei genau, fragt ihr euch – und das zu Recht, also hier ein kleiner Überblick über das Thema meiner Hausarbeit in Geschichte (SE Frauen in Politik und Kultur im Kaiserreich und in der Weimarer Republik bei Frau Wienfort an der Technischen Uni)

Der Titel lautet: „Das unsichtbare Laster. Die Reglementierung der Prostitution 1871 – 1914.“ Hey, nicht einschlafen sondern weiterlesen, das ist echt ein spannendes Thema (aber ich bin etwas subjektiv eingestellt, da ich ja alles rund ums Thema Prostitution spannend finde)

Meine Fragestellung lautet: Wie und wo fand Prostitution in der bürgerlichen Gesellschaft ihren Platz?

Meine These lautet: Die Reglementierung der Prostitution konnte das Spannungsfeld zwischen bürgerlicher Moral und dem „liederlichen Gewerbe“ der Prostitution nicht auflösen. Trotzdem wurde, auch angesichts massiver zeitgenössischer Kritik, noch bis 1927 an der polizeilichen Kontrolle des prostitutiven Gewerbes festgehalten. Die Vermutung liegt daher nahe, dass die Reglementierung noch einem anderen Zweck diente, nämlich der (Re-) Stabilisierung des ins wanken geratenen bürgerlichen Wertesystems hinsichtlich der Geschlechterverhältnisse. Durch die Kontrolle und Reglementierung der Prostituierten sollten alle Frauen wieder an den ihnen angestammten Platz in der Gesellschaft verwiesen werden.

Daran arbeite ich jetzt ca. 1 Monat, ich denke solange werde auch nochmal brauchen.

Wenn euch die Arbeit interessiert, schreibt einen Kommentar, dann schicke ich euch noch mehr Infos oder auch gern die fertige Arbeit (als schreibgeschützte pdf, also keine falschen Hoffnungen machen ;-))

D.

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4 Antworten

  1. hey D. stelle die arbeit doch als pdf zum download in deinen blog 🙂 am besten noch unter creative commons

  2. ja mach ich gern. willst du die lizenz auch für deinen blog verwenden?

  3. das thema hört sich spannend an. und wenn du die arbeit dann unter den creative commons veröffentlichst, wirds noch besser. freue mich schon auf die fertige arbeit.

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